Wie unsere Vorhersagen entstehen
Transparenz über Datenquellen, Methodik und Genauigkeit
Die drei Vorhersage-Schichten
Historische Muster
Das Modell analysiert über 25 Jahre tägliche Pegelstandsdaten. Es erkennt saisonale Muster, typische Jahresverläufe und wiederkehrende Ereignisse — und nutzt diese als Basis für jede Prognose.
Oberstrom-Korrelation
Was heute an flussaufwärts gelegenen Messstationen gemessen wird, trifft in Stunden oder Tagen weiter flussabwärts ein. Das System lernt automatisch die Reisezeit (2–120 Stunden) und Verstärkungsfaktoren zwischen Stationenpaaren.
Niederschlags-Integration
Regenmengen im Einzugsgebiet fließen als dritter Signal-Layer ein. Bodenfeuchte (Antecedent Precipitation Index), aktuelle Radardaten und 7-Tage-Niederschlagsvorhersagen (Open-Meteo / ERA5) werden mit gelernten Niederschlags-Pegelstand-Faktoren verrechnet.
Was ist Backtesting?
Was ist Backtesting?
Backtesting bedeutet: Das Modell reist in die Vergangenheit. Für jeden der letzten 90 Tage wird die Vorhersage so berechnet, als wären nur die Daten bis zu diesem Tag bekannt — dann vergleichen wir die Prognose mit dem, was tatsächlich eingetreten ist.
So entsteht ein ehrliches Bild der Modellgüte, ohne die Zukunft zu kennen.
MAE
Mittlerer absoluter Fehler: Durchschnittliche Abweichung in cm — je kleiner, desto besser.
Bias
Positiv = Modell überschätzt systematisch, Negativ = unterschätzt.
RMSE
Wie MAE, bestraft große Fehler stärker.
Genauigkeitsergebnisse
Backtesting-Ergebnisse
Detaillierte Genauigkeitsmetriken pro Station — verfügbar im Pro-Plan.
Upgrade — 5 EUR/monthModellstatus
Datengrundlage
Unsere Vorhersagen sind Prognosen, keine Garantien. Für Hochwasserschutz-Entscheidungen immer offizielle Warnungen der Behörden berücksichtigen.